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Geschrieben von: Gastautorin: Jenny Haberland / Sachsenmetall
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Für viele sind nach dem Frühjahr die Prüfungen vorbei und vor allem (endlich) die Schulzeit. Jetzt steht zu Recht erstmal Sommerurlaub an. Wer danach schon weiß, wie’s weitergeht, kann die freie Zeit umso entspannter genießen. Vor allem, wer sich für eine Ausbildung bzw. ein duales Studium in der M+E-Branche entscheidet. Denn die Chancen stehen so gut wie nie: die Bundesagentur für Arbeit meldete im Frühjahr 5.000 freie Stellen in Sachsen – jede vierte offene Stelle kommt aus der Metall- und Elektroindustrie.
Über 154.000 Menschen arbeiten in den etwa 1.500 Unternehmen. Das sind Mittelständler wie die Pumpen und Feuerlöschtechnik in Jöhstadt oder Konzerne wie Porsche und Siemens. Allein von Februar zu März wurden sachsenweit 500 neue Mitarbeiter eingestellt.
Die M+E-Industrie bietet echte Zukunftsperspektiven, denn die Unternehmen wachsen und brauchen dringend weitere Fachkräfte. Das ist deine Gelegenheit: über 30 Berufe und ingenieurtechnische Studiengänge stehen zur Auswahl. Ob Fluggerätmechaniker, IT-Systemelektroniker, Technischer Zeichner oder ein BA-Studium zum Wirtschaftsingenieur – das Spektrum ist breit. Und – entgegen vielen Vorurteilen – auch für Mädchen geeignet! Wer Interesse an Technik, Entwicklungsprozessen und Wirtschaft mitbringt, wird mit abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Aufgaben belohnt. Außerdem verdienen M+E-Mitarbeiter bis zu doppelt so viel wie in anderen Branchen.
Erfahre mehr über deine Stärken – und die M+E-Industrie
Ob die M+E-Industrie was für dich ist, kannst du zum Beispiel anhand von Berufseignungstests oder einer Checkliste herausfinden. Dabei wirst du nach Interessen und Fähigkeiten befragt, die dann mit den Berufsfeldern abgeglichen werden. Denn so mancher, der auf den ersten Blick dachte, das wäre doch eh nichts für ihn, entdeckte während der Ausbildung oder dem Studium sein Talent und Interesse an der M+E-Industrie. Am besten ist es jedoch, man informiert sich auf Karrieremessen oder direkt bei den Unternehmen. Um einen Überblick über die vielen M+E-Betriebe in Sachsen zu geben, die Ausbildungsplätze oder duale Studiengänge anbieten, veröffentlicht der Unternehmensverband SACHSENMETALL im Juni das Heft „elementar“. Dort findest du gebündelt die aktuellen Angebote sowie Beschreibungen zu den einzelnen Berufsbildern. Das Heft bekommst du auf allen Messen, wo die „M+E Zukunftstage“ – ein Bereich nur mit Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie – mit dabei sind. Du kannst auch gern eins per E-Mail bestellen. Und natürlich findest du die freien Stellen bald auch im Netz unter www.me-zukunft.de.
Der Vorteil eines Messebesuches ist, dass du vor Ort mit den Azubis der Firmen in Kontakt kommst und ihnen gleich deine Fragen stellen kannst. So bekommst du einen guten Einblick in das Aufgabengebiet eines M+E-Mitarbeiters und erfährst die notwendigen Voraussetzungen für deinen erfolgreichen Start in den Berufsalltag. Die nächsten „M+E-Zukunftstage“ sind u. a. am 01.07.11 zur tag- & nachtaktiv in Chemnitz und im September/November auf den AusbildungsMessen Erzgebirge u. a. in Stollberg und Annaberg-Buchholz.
Keine Angst vor Technik oder „dem Ingenieur ist nichts zu schwör“
Sicher hast du in der Januar/Februar-Ausgabe von Linda gelesen, die als Mädchen den Beruf der Mechatronikerin bei der Koenig & Bauer AG in Radebeul lernt – oder besser gelernt hat: denn inzwischen hat sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und ist vom Unternehmen übernommen worden. Dass die Ausbildung zu schaffen ist beweisen auch andere – Mädchen wie Jungen – denn die Inhalte sind praxisnah. Hier erwarten dich keine abstrakten Formeln sondern anwendungsbezogene und verständliche technische- wie mathematische Zusammenhänge. Wer lieber studieren will, dem seien die Ingenieurwissenschaften empfohlen. Die sind nicht nur anspruchsvoll – Ingenieure werden auch händeringend gesucht. Schon heute können Projektvorhaben teilweise nicht realisiert werden, weil es an entsprechenden Fachleuten mangelt. Informationen rund um das Ingenieurwesen findest zu z. B. auch unter www.think-ing.de. Dort findest du ganz aktuell die IngenieurStudiengangSuche search-ing. Oder du besuchst SACHSENMETALL am Stand auf der Messe Studieren in Mitteldeutschland am 19.11.11 in Leipzig. Schau vorbei und mach dich schlau – die M+E-Industrie wartet auf dich!
Eure Ansprechpartnerin bei Fragen:
Kristina Frentzel Sie ist verantwortlich für die Berufs- und Studienorientierung zukünftiger Nachwuchskräfte sowie die Koordination von Patenschaften zwischen Schulen und Wirtschaft. Sie kennt die M+E-Unternehmen und hilft dir gern weiter, wenn du etwas über die vielfältigen Berufe oder Firmen wissen möchtest.
Telefon: 0351 25593471 Mail:
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